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Kelterner Sehenswürdigkeiten


Kirche Niebelsbach

In einem kleinen bezaubernden Wiesental liegt die kleine und uralte Niebelsbacher Kirche. Bemerkenswert sind im Inneren bäuerliche Malereien aus der Barockzeit.

Steinerne Zeugen sind die Wehrkirchen in Dietlingen und Ellmendingen. Die Anfänge des Gotteshauses in Dietlingen, das 1410 im gotischen Stil umgebaut wurde, liegen um das Jahr 1250. Ein romanischer Taufstein und Fresken an den Innenwänden des Turms belegen sein Alter. Am Fronleichnamstag 1404 wurde der Grundstein zum Turm der Kirche in Ellmendingen gelegt, wobei Reste der Fundamente eines römischen Heiligtums gefunden wurden. Auch eine römische Leukensäule (Kilometerstein) wurde entdeckt.


Alte Kelter

Johannes Kepler, der berühmte Astronom und Mathematiker, wohnte 1579 bis 1584 in Ellmendingen, wo sein Vater das Gasthaus „Sonne“ gepachtet hatte. Eine Gedenktafel am Gebäude Durlacher Straße 24 hält dies in Erinnerung.

Ein besonderes Kleinod ist die im 16. Jahrhundert erbaute Ellmendinger Kelter. Sie ist ein großer Holzbau mit Krüppelwalmdach, worin bis 1937 gekeltert wurde. Ein Neubau übernahm 1939 ihre Aufgabe. In den Jahren 1758-60 wurde an der südlichen Schmalseite ein zweigeschossiges Kelterstübchen angebaut, in dem heute das Heimatmuseum untergebracht ist. Diese gibt einen Überblich über die Historie des Weinbaus, stellt eine Wohnung um 1900 vor und präsentiert die Arbeitswelt verschiedener Handwerksberufe.


Rathaus Weiler

Daneben werden historische Zeugnisse der Frühgeschichte ausgestellt und die Entwicklung der fünf Ortsteile zur Gemeinde beschrieben. Näheres siehe Heimatmuseum. Ferner finden in der Ellmendinger Kelter auch Kunstausstellungen und Konzerte statt.

Weitere Weinkeltern findet man in den Ortsteilen Niebelsbach, Dietenhausen und Dietlingen; letztere aus dem Jahr 1752.

Sehenswert ist auch das Rathaus in Weiler, ein langgestreckter Fachwerkbau von 1777 am romantischen Bachlauf der Pfinz.

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